Synästhetische Vernetzung

Gedanken zur synästhetischen Vernetzung von Kunst und Bewusstsein

Was ich lebe ist eine Verbindung von Bild, Ton (z.b.: Musik) und Bewegung. Auch haptische Aspekte wie Oberfläche spielen eine Rolle, sowie Geruch und Geschmack. All dies im Rahmen eines Körperbewusstseins, welches getragen wird vom Heilungsgedanken, der den ganzen Organismus mit all seinen Verbindungen erfasst. Durch diese Verbindungen erschließen sich neue Wahrnehmungsfelder.

Der Zugang befindet sich auf den Verbindungswegen. Diese beziehen sich auf die Wahrnehmungsfelder des Menschen.

Ich persönlich bin dabei spezialisiert auf das Visuelle Feld und das auditive jedoch spielen alle Sinne dabei eine Rolle. Ich bin mir nur Ihrer unterschiedlich stark bewusst.Ich lerne über das bewusst werden der Verbindungen eine engere Vernetzung der Sinneswahrnehmungen und somit eine abgerundetere Wahrnehmung.

Wahrnehmungen unter der Bedingung anderer primärer Fixierungen (d.h. mit anderem Ausgangspunkt oder Blickwinkel interessieren mich sehr).

Ein Feld sind Phänomene, die im Allgemeinen als „Behinderung“ bezeichnet werden.Ein „Behinderter“ sagte einmal:“ Ich bin nicht behindert, ich werde behindert“. Danach führte er Beispiele aus, die mir bewusst machten, wie unsere physische und psychische Lebenswelt von der als normal wahrgenommenen durchschnittlich ausgeprägten Herangehensweise an Wirklichkeit geprägt wird.Im Englischen wird dies auch mit „ being challenged“ bezeichnet . Diese Worte finde ich sehr zutreffend. Den von ihm geht eine gleichberechtigungs-stiftende Kraft aus. —Sind wir nicht alle ein wenig mehr oder weniger challenged—!?! Im Menschen unterscheiden sich nur die Ausprägungen erst bei der Beurteilung wird die Grenze gezogen.

Um noch einmal auf die als durchschnittlich wahrgenommene Herangehensweise an Wirklichkeit zurückzukommen, so unterscheidet sie sich wiederum kulturell.Beispielsweise in unserem Blick oder unserer „ersten Sorge“, der ersten Bedeutung oder einfach dem, was wir primär als Handlungs- oder Denkanlass sehen. Die „Farbe“ dieses Vorgangs ist das was wir Tradition oder „Kultur“ nennen. Manche Farben sind dabei harmonische und andere disharmonisch mit der Umgebung, der sie umgebenden Umwelt.Hier kommt das Empfinden des Menschen von einem „Innen“ und „Außen“ zum tragen.

Die Transzendierung dieser Grenze wird als “Reise“ „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ bezeichnet.

Werte, die nächste Schicht der „Zwiebel“ Mensch hat schon etwas weniger ausgeprägte Unterschiede, die sich grob gesagt in gut und böse gliedern. Dies ist die duale Kraft in uns.In dieser Kraft wurzeln Religionen.

Wird dies transzendiert, so sind es Philosophien–im Pädagogischen und Therapeutischen: die phänomenologische Betrachtung.Wie der Name schon sagt betrachtet diese alles zunächst als Phänomen, welches erscheint und wahrgenommen wird, wobei man idealerweise ein Urteil suspendiert.

Diese Herangehensweise, das „von allen Seiten gleichwertig Betrachten“ entspricht auf der körperlichen Ebene der Synästhesie.

Diese sehe ich als einen Urzustand des Menschlichen Geistes.Ich mache selbst zur Zeit die Erfahrung, dass Synästhesie „trainiert“ werden kann. Es ist kein Training, bei dem man eine „neue“ Technik erlernt, sondern eher eines bei dem man durch „geschehen lassen“ eine alte wiedererlangt. Dadurch, dass ich als Kontrollinstanz sozusagen „beiseite trete“ werden neue Wege frei. Ich werde mir neuer Verbindungen bewusst. Ich kann dann z.B.. Musik „sehen“ und Bilder „hören“. Die Wiedervernetzung der Sinne….

Im Folgenden tritt dann die Vorstellung zutage, dass es unendlich viele Verbindungen gibt und sie Überall verlaufen können, mit dem Ergebnis einer Alles umfassenden Verbindung als Fixpunkt.Wie wir es auch nennen mögen, so ist dies doch die der Menschheit am gemeinsamsten eigene Fähigkeit, sich dies vorstellen zu können.Nur die Wege dorthin unterscheiden sich… Im Lichte eines solchen Gedankens kann die Kreativität neue Blüten treiben ((-;

love life, love art

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