Leben ist…

Jede Handlung ist eine spirituelle Handlung
jeder Blick ein spiritueller
Jeder Atemzug ist ein spiritueller Atemzug
Jeder Schritt ein spiritueller

Betrachte die Welt voller Staunen
Gehe voller Demut
Atme voller Freude
Handle zum größten Wohle Aller
und gehe die Schritte, die dafür dienlich sind
Es geht nicht um die Ankunft
Es geht um das Verweilen im Hier und Jetzt
Denn das Hier und Jetzt is Alles was Du hast
Es ist die Unendlichkeit

3 Elemente balancieren das Universum
Einkehr
Stille
und Wiederkehr

Auch kurz vor dem Ziel
halte inne
Die Welt ist voller Wunder
Sie begegnen Dir in jedem Schritt
somit bist Du immer am Ziel

Hast Du etwas etabliert
löse Dich hin und wieder (von ihm)
gewinne neue Sichtweisen
so bleibst Du beweglich

Halte das Licht in Dir immer lebendig
auch wenn es mal von Außen gedämpft wird
so hast Du stets genug Wärme in Dir
um Dein Feuer zu entzünden
wenn es gebraucht wird

Die Welt glitzert, zetert und springt um Dich herum
höre ihr zu
leihe ihr Dein Herz
doch nutze Denen Verstand
um in der Mitte zu sein
von dort heraus triff Entscheidungen

Nasche von der Süße des Lebens
wo immer sie sich Dir anbietet
Sie gibt Dir die Kraft
Beistand aus Deinem Herzen heraus zu geben

Schau in Dich
und Du entdeckst
die Fülle des Universums
Stärke diese Verbindung
So bist Du niemals allein

Gehe einen Weg langsam und achtsam genug
um seine Lehren zu erkennen
Manche Dinge kannst Du mitnehmen
manche musst Du zurücklassen
So kannst Du mit Deinen Erfahrungen Anderen dienlich sein

Marielle Lansink „wachTraum“ 2020

Liebespandemie

Liebespandemie

Spiralen der Angst
zu Spiralen der    Hoffnung
ausgestiegen aus der Illusion
daß Wandel nicht möglich sei
Statt wie die Meute
des Wahnsinns fette Beute
zu sein
Häute ich mich
und werde innerlich rein

Bedenke die Geschenke des Lebens an mich
und schaue WER da WAS zu mir spricht

Mein Herz versteht die Dunkelheit nicht
denn es ist erfüllt von innerem Licht
Gewichtige Dinge gehen vor
Ich leihe dem Guten
mein Herz und mein Ohr
Berühre mit Händen

und vom Mund her mit Worten
die Herzen von Menschen an anderen Orten

Lasse das Leben durch meine Adern pulsieren
denn das Leben hat keine Angst vor Viren
Alles ist im Leben enthalten
Die Frage ist nur wie wir schalten und walten

Lasset uns das Leben hüten
denn wenn wir Angst säen entstehn‘ keine Blüten
Drum blühe die Hoffnung in unseren Herzen
daß Menschen der Liebe Wert sehen

Auf daß wir Sie ehren und nähren
in gegenseitigem Vertrauen
an Neuem
in diesen Zeiten bauen
Uns dem Leben hingeben,
nach innerer Klarheit streben
und im vielen Einen
Uns vereinen

Die Schamanin

Die Schamanin


Ich bin eine Schamanin
mein Körper ist ein Vehikel, welches ich jetzt befahre
mein Geist ist ein Vogel, der in andere Realitäten fliegt
mein Blick sieht durch die Schichten des Alltags
-erblickt das Wesentliche-
Mein Herz hört Deines singen,

hört den Gesang Deines Herzens
Der Gesang des Lebens in Deinem Herzen
Das Lied der Menschen und Tiere,
der Pflanzen und Steine,
der Luft, des Feuers und des Wassers
Mein Körper spürt die Vibration des Lebens
erfährt sie als innere Berührung
Mein Wesen weiß um die Vollendung
die Vollendung von allem was ist
was nie endet, weil es nie und immer beginnt
Weiß um dessen Eingebundenheit
-Verwebung in allem Leben-
Weiß Wege zu deuten und Zeichen zu sehen, die noch halb verborgen leuchten
Ich habe ein Herz, daß schlägt,
Augen, die sehen
einen Geist, der fliegt
Mein Wesen taucht tief ins Gewebe des Lebens
Ich höre den Wind flüstern
-Geheimnisse der Natur-
spüre seine Kraft,
seine Sanftheit,
seine Vision
sein Leben
Höre, was die Blätter erzählen,
vom Baum de Jahreszeiten
vom Leben
Sehe die Tiere in ihrem Lebensgewebe ihres Weges ziehen
– Verweile-
Verweile im tiefen Leben
in jedem lebendigen Moment
in seiner umfassenden Größe,
seiner Majestät
weil er jetzt ist
immer jetzt
Das is t wichtig
Das ist die Kraft der Handlung und der Stille, die sie trägt
Außergewöhnlich- immer in Bewegung
niemals starr, so ist der Lebensweg
Ich sehe überall Bewegung, bis ins kleinste Häärchen des Lebens
Wachstum Tod Geburt, Ewigkeit
der Ewige Zyklus
und dann SEIN- jetzt
das ist Alles
Soweit, so tief kann ich blicken
und doch bin ich ein Staubkorn
ein Windhauch im Leben
und gleichzeitig immer in seinem Zentrum

Nachtstille

Die Welt ohne menschlichen Laut
Die Welt, wie sie leise ihren Zauber über mich legt
erleuchtet im sanften Schein des Mondes
Außer einem Licht,
welches hoch in ein Schlafzimmer wandert, sehe ich keine menschliche Regung.
Eine Katze hält vor meinem Fenster
setzt sich
schaut mich an…geht weiter
der Fuchs ruft im Wald
Ein Kauz schuhuht irgendwo, nicht allzu fern
Blätter rascheln in einer leichten Brise, berühren die Luft

In der Stille entfalten sich die Gerüche der Natur
Ihre Präsenz wird unmittelbar- berückend
Eine Stille,
die mich erahnen läßt, wie bezaubernd die Welt eigentlich ist
im Innehalten
im Lauschen, fühlen, spüre ich mich,
in dieser Welt
ein Teil von ihr
Verbunden in Stille

Zwischen den Zelten


Zwischen den Zelten
entstehen vielfältige Welten
im Verlauf
tun der Geschichten viele sich auf,
die wir gestalten,
– gemeinsam erhalten –
Entfalten Nahrung für Körper und Geist
Jeder ein anderes Leben sein Eigen heißt
Meist hallt wieder in Gesprächen der Angereisten
ein gemeinsam erlebter Geist
der über alle Steine mit uns reist
Die innere Welt, die uns an diesem Leben hält,
wo wir die Hände reichen
– Gleiche unter Gleichen –

Anwesenheit im Wir

Anwesenheit im Wir

Über eine Schwelle wagt sich das ich ins Wir
gleitet durch diese neue Tür

Die Hürde schmilzt mit dem Vertrauen
auf die Gestalt, die wir gemeinsam schau’n

Verbindungen weben sich mit jeder Regung, jedem Wort,
in Resonanz und achtsam an diesem Ort

Ein Leuchten nimmt uns in sich auf,
wir atmen ein
und atmen aus

Lichtfäden weben sich in uns hinein, aus uns heraus,
die Gestalt bekommt ein Sinneshaus

Aus unseren Herzen-
– das ich im Wir-
Sinnesorgan des Ganzen hier

In Hingabe an den inneren Masken rühr’n
dieser Puls in dem
-immer tiefer Anwesend-
wir das Wir nun spür’n

Das runde perfekt unperfekte niemals endende
hebt unser Haupt
auch Schweigen tritt gemeinsam auf
weil es WAHR-nehmend keine Worte braucht

Aus dieser Fülle nehme ich beglückt,
die Anwesenheit
in mein Leben mit

 

Ich danke den Menschen im open We-Space Lab für die Erfahrung eines reel -virtuellen Wir Raumes welcher mir die Inspiration zu diesem Gedicht brachte
https://emerge-bewusstseinskultur.de/we-space/

Impuls und Unendlichkeit

Du bist der Impuls
Du kehrst immer wieder
Ich bin die Unendlichkeit
Ich nehme Dich auf
Du zerstörst mich nicht,
zerreißt mich nicht mit Deinem Licht
denn ich bin immer da- nehme alles in mich auf

Du brauchst keine Angst vor meiner Dunkelheit zu haben-
vor meiner Unendlichkeit
Du verlierst Dich nicht,
denn Du wirst in mir ewig wiedergeboren
Ich bin Dein Nährboden
Du bist mein Lichtimpuls
-Nahrung, Wachstum-
-Vergänglichkeit, Ewigkeit-
Alles ist Eins
Wir sind Eins
und doch so verschieden

Hab‘ keine Angst
Vertraue.
Wir werden beide ewig sein
Du immer wieder
und ich immer noch.
Form und Nicht-Form
Erschaffen und Nähren
Veränderung und Rückkehr
zur Ewigkeit-
von jedem ewigen Moment zum Nächsten…
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Impulse and infinity
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You are the impulse
constantly recurring
I am infinity
I take you in
you don‘t destroy me- nor dissrupt me with your light
Since I am always  here-absorbing everything

You need not be afraid of my darkness-
my infinity
you are never lost
since you are constantly reborn

I am your matrix
you are my light impulse
-nourishment, growth-
-evanescence, eternety-
All is one
We are one
still so different

Fear not-
Trust.
We will both be forever
You recurring again and again
me- still there
Form and non-form
Creating and nourishing
Change and reemergence
to infinity-
from every infinite moment to the next…

Shed my skin

Bit by little bit
I shed my skin
layer by layer
it peels off
the old
the  done
the been there..

All the things
that I was
could-,
should have been
peel off…
are wiped from me

Everything that I
feared
wanted
cherished
-gone-

And I am brandnew
me
again
and always
again

Die Fülle spricht

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Ich bin die Fülle

Die Fülle der Lebensausdrücke, dessen, was ist, was sein will und könnte, das was -gelebt-Freude bringt…das große Fühlen von mir in Allem.
Das was Freude bringt in Dein Herz, was es überquellen läßt was Dich nährt und geben läßt.
Ich bin ein Ausdruck und Eindruck von Freude-ich trage Freude in mir und nach Außen, in mir findest Du alles –Alle Möglichkeiten sind offen.
Offenheit ist mein Wesen. Ich umarme. Ich gebe – weil ich bin so viel, so voll.
Ich habe genug, weil ich nicht festhalte. Ich brauche das Festhalten nicht, weil alles im Fluß ist, weil alles in Bewegung ist.
Bewegung füllt mich auf, gibt mir die Fülle, die ich bin-
Bewegung heißt auch Berührung mit Allem wodurch ich mich bewege – diese Berührung ist es, die mich nährt, die mir Nahrung bietet, weil ich sie annehme.
Ich bin die Fülle.
Meine Botschaft an Dich ist:
Nehme mich an, lebe mich, sei voll, quelle über – Gib! – Freue Dich am Berühren am Geben, gib aus mir – aus Fülle, Berühre in mir – in Fülle
Möge Dein Füllhorn stets voll sein.
Danke, daß Du mich in Dir trägst!

Der Weg der Kunst


Der Weg der KunstDSCN0722

Der Weg führt mich zu mir zurück,
er ist der einzige für mich,
da alle Wege einer sind,
entscheide ich mich,
bring beide Seiten in das Bild
mein Weg ist nicht nur ein Strich
Ein Punkt auf Unendlichkeit gedehnt,
weil’s mir das Schicksal so beschert,
doch auch alle Schicksale
sind ein Gemälde,

da wo ich jetzt bin.

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